8. Symptome
     
Wie merkt man, dass man ein Glaukom hat?
    Anfangs gibt es, ausser beim akuten Winkelblockglaukom, keine Symptome. Mit anderen Worten, der Patient hat sehr lange keine Beschwerden. Mit der Zeit aber, wenn die Krankheit fortschreitet, kommt es zu einer langsamen Einschränkung des Sehvermögens. Das Gesichtsfeld (das «Umfeldsehen») wird meist von Aussen her mehr und mehr eingeengt. Dass heisst, dass Objekte die man betrachtet, zwar noch gut gesehen werden können, nicht aber die gleichzeitig daneben liegenden Objekte. Man übersieht zudem häufiger Dinge, welche direkt vor einem liegen, man stösst öfter irgendwo an oder hat mehr Probleme beim Treppen steigen und im Strassenverkehr.
     
    Neben einer fortschreitenden Einengung des Gesichtsfeldes kann es auch zu Störungen des Farbsinnes, des Kontrastsinnes und der Dunkelanpassung kommen. Leider bemerkt aber der Patient all diese Symptome viel zu spät. Er wird seinen Augenarzt erst dann aufsuchen, wenn der Sehnerv schon einen beträchtlichen Schaden erlitten hat. Daher ist es wichtig, dass nach einem Glaukom gesucht wird, noch bevor die ersten Symptome auftreten. Demnach sollten regelmässige Kontrollen bei einem Augenarzt nicht vernachlässigt werden.